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03.04.2017 10:16

Kevin Großkreutz: Das sind die 4 Regeln für ein Schuldeingeständnis

Von: AG, GS

Schuldeingeständnisse in der Öffentlichkeit sind nicht besonders angenehm. Zumal, wenn dabei auch noch Tränen fließen. Deshalb war die Rücktritts-Pressekonferenz von Fußballprofi Kevin Großkreutz nach seiner Stuttgarter Schlägerei-Nacht Anfang März ein gutes Beispiel, wie solch eine Situation mit Anstand gemeistert werden kann.

Regel Nummer eins: Ganz am Anfang steht die Entschuldigung! "Ich möchte mich bei meiner Familie, meinen Freunden und der Mannschaft entschuldigen. Mit den Konsequenzen lebe ich", sagte Großkreutz unter Tränen. Regel Nummer zwei: Sich bei denen, die man enttäuscht hat, für das bisherige Vertrauen bedanken und die gute Zusammenarbeit hervorheben. Großkreutz: “Ich habe immer alles gegeben, mich immer mit dem Verein identifiziert. Nach dem Abstieg habe ich mich zum Verein bekannt. Ich hoffe, dass die Mannschaft ihr Ziel erreichen und aufsteigen kann." Regel Nummer drei: Schuld nicht auf andere schieben. Und letzte Regel: Statement ohne Nachfragemöglichkeit für die Presse geben. Denn bei Nachfragen werden Details der Missetat zerpflückt und man kann sich in Widersprüche verstricken. Vor allem wird der Entschuldigungs-Auftritt dadurch verwässert.

 

Insofern hat Kevin Großkreutz - nachdem er vorher in der fraglichen Nacht alles falsch gemacht hat - dann alles richtig gemacht. Deshalb gebührt im vom DIKT die Auszeichnung: „Auftritt des Monats“!

 

In den Statement- und Krisentrainings des DIKT erlernen Teilnehmer in Theorie und Praxis  den glaubwürdigen Auftritt auch bei unangenehmen Themen. 

 

Infos und Buchungen: 089 80033450


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